Link verschicken   Drucken
 

Chronik 1984 bis 2007

Auf Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Sandhausen Ende 1984 wurde Sandhausen als neues Mitglied in die erweiterte Kirchliche Sozialstation Leimen- Nußloch-Sandhausen aufgenommen. Dadurch avancierte die Station zur fünftgrößten im Diakoniebereich Karlsruhe. Im Mai 1985 wurde die Nachbarschaftshilfe in das Angebot der Station aufgenommen. Nachdem die bisherigen Räumlichkeiten zu klein wurden, entschloss man sich 1988 dazu, das Anwesen in der Turmgasse 56 von der Stadt Leimen anzumieten. Am 1.10.1989 wurde erstmals ein hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt.

Im Mai 1994 gab das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg seine Zustimmung zur Bildung einer ökumenischen Sozialstation. Eine neue ökumenische Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 29.11.1994 beschlossen. Damit waren die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden gleichberechtigte Mitglieder der Kirchlichen Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen. 1995 wurde der Ankauf des städtischen Anwesens in der Turmgasse durch die Mitglieder beschlossen. Anfang 2001 wurde die Renovierung des 1. Obergeschosses in Angriff genommen. Mit einem Tag der offenen Tür wurde am 14.09.2002 der fertiggestellte Innenausbau
der Bevölkerung vorgestellt.

Die Sozialstation arbeitet nach einem Leitbild, welches immer wieder überarbeitet und den sich ändernden Anforderungen angepasst wird. Grundlagen der Arbeit sind das christliche Menschenbild, die Würde des Menschen und eine solide Ausbildung aller MitarbeiterInnen. Die Sozialstation finanziert sich durch die Krankenkassen, durch die Pflegekassen und durch Privatzahler. Die wirtschaftliche Betriebsführung wird unterstützt durch eine korrekte Leistungserfassung und Abrechnung, eine sinnvolle Bezirkseinteilung, durchdachte Arbeitsorganisation und einen verantwortlichen Umgang mit dem Arbeitsmaterial.